Audio-Visuell

On Growth and Form

The Rain Passed Over

Auf Engelsflügeln

Beschreibung II

ZooM

Darikut

Encounters (AV)

insideout

kreiszahlzählzeit

[~]

momentum

I I I

Beschreibung

Programmanmerkungen

Die Dimensionen zwischen Erinnerung und Gegenwart, Schrift und Klang, Übersetzung und Erfindung bilden ein Spannungsfeld, dem die Solistin auf verschiedene Weise ausgesetzt wird. Dennoch generiert sie selbst - spielend - den Raum, durch den sie navigiert.

Einklang

Programmanmerkungen

Läutende Kirchenglocken fallen wohl jedem durch die typischen polyrhythmischen Verschiebungen der unterschiedlich schnell pendelnden Glocken auf. Diese „Phasenverschiebungen“ erscheinen als eigentliches musikalisch-strukturelles Charakteristikum von Kirchenglocken. Im Klang einer Glocke wiederholen sich in gewisser Weise diese Aperiodizitäten in Form zumeist inharmonischer Teiltonverhältnisse. Und so wie das Ohr sich den Glockenklang zu einem oft nur virtuell vorhandenen Schlagton zurechthört, versuchen wir beim Hören mehrerer Glocken die gleichzeitig aber unabhängig ablaufenden Pendelschläge zu einem übergeordneten Rhythmus zusammenzufassen. Dieser auf zwei Ebenen, im Klang und in der Zeitstruktur, auftretende Widerstreit eigenständiger Schwingungen, den unsere Wahrnehmung verzweifelt zu ordnen versucht, bildet einen Grundgedanken von „Einklang“. (...)

Einklang entstand im Rahmen eines Kompositionsauftrags vom ZKM Karlsruhe, Institut für Musik und Akustik, zu den Europäischen Glockentagen 2004.

Prometeus

Diese Konzertinstallation wurde für eine simultane Aufführung mit Ludwig van Beethovens Orchestermusik zum Ballett "Die Geschöpfe des Prometheus" op. 43 entwickelt.
Sie umfasst eine visuelle Ebene, bestehend aus 8 verschiedenen Videos, die über 16 Bildschirme wiedergegeben werden, sowie vier 6-kanalige Tonbandzwischenspiele und ein elektronisches Finale. Der visuelle Part begleitet das Orchesterspiel wohingegen die elektronische Musik sich mit Beethovens Musik abwechselt.

Konzertinstallation und Ballettmusik wurden dreimal im Juni 2003 zusammen mit dem Universitätsorchester Erfurt unter der Leitung von Sebastian Krahnert in Erfurt und Jena aufgeführt.

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Diese Installation fand im Rahmen des Projekts "Ein unguter Ort - doch besser als die Welt" (Ernst Jünger) statt, das vom Projektbüro Copyright veranstaltet wurde. Mehrere Künstler waren eingeladen, Arbeiten zum Thema "Orte und Unorte" zu entwickeln. Die meisten Installationen und Objekte wurden im Projektraum Kampl (Berlin, Auguststrasse) in wechselnden Ausstellungen im Frühjahr 2002 gezeigt. Zum Abschluß dieses Projekts wurden in der Akademie der Künste (Berlin, Hanseatenweg) eine Woche lang weitere Installationen präsentiert, ergänzt um Vorträge und Performances.